Russland hat damit gedroht, die Hauptstadt der Ukraine anzugreifen, doch die Europäische Union weigert sich, ihre Diplomatinnen und Diplomaten aus Kyjiw abzuziehen.

Russland hat alle ausländischen Vertretungen aufgefordert, Kyjiw zu verlassen, weil es Angriffe auf Regierungsgebäude in der Stadt plant. Die EU hat diese Drohung als „inakzeptable Eskalation“ zurückgewiesen und erklärt, dass ihre Mitarbeitenden in der ukrainischen Hauptstadt bleiben. Am Sonntag hat Russland Kyjiw bereits mit einer besonders gefährlichen Hyperschallrakete beschossen, wobei zwei Menschen starben und viele verletzt wurden.

Die EU und Deutschland haben sofort die russischen Botschafter zu Gesprächen einbestellt, um klarzumachen, dass solche Drohungen nicht akzeptiert werden. Gleichzeitig arbeiten die EU-Außenminister auf einem Treffen in Zypern an neuen Sanktionen, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Schweden hat außerdem angekündigt, der Ukraine ab 2027 moderne Kampfflugzeuge zu liefern, damit sie sich besser verteidigen kann. Die Ukraine bekommt zudem einen großen Kredit von der EU, um ihr Land zu stabilisieren.

Auch wenn du weit weg vom Krieg bist, kannst du etwas tun: Informiere dich aus vertrauenswürdigen Quellen und sprich mit Freundinnen und Freunden oder in der Schule darüber. Wenn du helfen möchtest, unterstütze anerkannte Hilfsorganisationen, die sich um Kriegsopfer kümmern. Deine Stimme für Frieden und gegen Gewalt zählt – auch in Gesprächen und in sozialen Medien.