Eine junge Frau aus Deutschland saß nach einer Bergtour in Vorarlberg im Dunkeln fest und wurde von der Bergrettung sicher ins Tal gebracht.
Stell dir vor, du wanderst einen Berg hoch und willst oben den Sonnenuntergang sehen. Genau das hat eine 29-jährige Frau aus Deutschland gemacht. Sie ist in Vorarlberg in Österreich auf die Mondspitze gewandert, einen Berg, der 1.967 Meter hoch ist. Am Nachmittag ist sie losgelaufen und nach etwa sechs Stunden oben angekommen. Dann hat sie den Sonnenuntergang genossen.
Als es dunkel wurde, hatte sie ein großes Problem: Sie hatte keine Taschenlampe dabei und auch sonst kein Licht. Außerdem trug sie nur Straßenschuhe und eine kurze Hose, also keine richtige Bergausrüstung. So konnte sie im Dunkeln nicht mehr vom Gipfel runtergehen und blieb am Gipfelkreuz sitzen.
Weil sie nicht weiterwusste, hat sie mit dem Handy den Notruf 112 angerufen. Das ist die Nummer, die in ganz Europa bei Notfällen funktioniert. Einsatzkräfte der Bergrettung sind dann zu ihr hochgestiegen und haben sie kurz vor Mitternacht gefunden. Sie war zum Glück unverletzt, aber nur leicht angezogen. Die Retter haben sie sicher nach unten gebracht.
