In den Wäldern von Brandenburg ist die Waldbrandgefahr nach dem Regen erst mal gesunken, aber die Behörden bleiben wachsam.

Gerade hat es in Brandenburg viel geregnet. Deshalb ist die Waldbrandgefahr in den meisten Landkreisen im Moment niedrig. In elf Kreisen steht die Warnstufe 1 oder 2 – das heißt: geringe oder sehr geringe Gefahr. Nur im Nordwesten, in den Kreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland, gilt noch Stufe 3, also mittlere Gefahr.

Raimund Engel ist der Waldbrandschutzbeauftragte von Brandenburg. Er sagt: "Die Hitzeperiode wird weiter anhalten und die Gefahr wird zur Wochenmitte wieder deutlich ansteigen". Außerdem meint er: "Wir werden weiter ein Auge drauf haben." Die Expertinnen und Experten behalten die Wälder also genau im Blick, weil es bald wieder heiß und trocken werden soll.

Im Mai hat es bei Jüterbog den größten Waldbrand dieser Saison gegeben. Er war auf einem alten Militärgelände und hat 151 Hektar Wald zerstört. Insgesamt gab es in diesem Sommer schon rund 130 Waldbrände. Die meisten davon sind laut Experten von Menschen verursacht – zum Beispiel durch weggeworfene Zigaretten oder Grillen im Wald.