Im Libanon gilt offiziell eine Waffenruhe – trotzdem fliegt Israel Angriffe und die Hisbollah schießt Drohnen auf Israel.

Was ist los? Seit dem 17. April gibt es eigentlich eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Trotzdem fliegt Israel immer wieder Angriffe im Süden des Libanons und hat Menschen dort aufgefordert, ihre Dörfer zu verlassen. Die Hisbollah schießt gleichzeitig Drohnen auf den Norden Israels. Libanon und Israel liefern sich also weiterhin fast täglich Kämpfe, obwohl eine Waffenruhe vereinbart ist. Der Libanese Aoun nennt die Lage eine „Bewährungsprobe“ – also einen echten Härtetest für sein Land.

Wer versucht zu helfen? Die Regierungen der USA und des Irans verhandeln gerade über ein Ende des Krieges in der Region. Die Gespräche drehen sich auch darum, ob der Libanon Teil eines Abkommens wird. Der libanesische Präsident Aoun fordert die Menschen in seinem Land auf, sich hinter einem starken Staat zu versammeln, der die Waffen kontrolliert – und nicht hinter den Milizen. Internationale Hilfsorganisationen sind in der Region im Einsatz, um Verletzte zu versorgen und Familien zu unterstützen, die durch die Angriffe obdachlos geworden sind.