Die Vienna Vikings haben am Samstag zu Hause die Paris Lights mit 56:6 deklassiert und ihren siebenten Sieg im siebenten Spiel geholt.
American Football kann in Wien gerade richtig rocken: Die Vienna Vikings haben am Samstagabend die Paris Lights empfangen – und sie nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Am Ende stand ein riesiges 56:6 auf der Anzeigetafel. So ein Ergebnis nennt man im Sport einen Kantersieg. Das bedeutet: Eine Mannschaft ist der anderen haushoch überlegen. Schon zur Halbzeit war klar, dass die Wiener dieses Spiel nicht mehr abgeben würden.
Das Besondere an dem Abend: Mit Bernhard Raimann war ein echter NFL-Profi zu Gast im Stadion. Die NFL ist die stärkste Liga der Welt für American Football, sie spielt in den USA. Dass ein Spieler aus dieser Liga nach Wien schaut, zeigt, dass die Vikings auch international Beachtung finden.
Nach diesem Sieg stehen die Vienna Vikings bei 7 Siegen aus 7 Spielen. Damit haben sie das Halbfinale in der American Football Liga Europe, kurz AFLE, vorzeitig praktisch sicher. Im Halbfinale treffen die besten Teams der Liga aufeinander, bevor es dann ins Finale geht.
Ganz anders lief das Wochenende für die Raiders Tirol aus Innsbruck. Sie haben zu Hause gegen Nordic Storm aus Kopenhagen mit 14:40 verloren. Schon bei der Halbzeit stand es 0:27 – das war eine bittere Klatsche. Die Raiders spielen in einer anderen Liga, der European Football Alliance (EFA), und kassierten dort ihre siebente Niederlage im siebenten Spiel. Jetzt heißt es für sie: Mund abwischen und im nächsten Spiel neu angreifen.
