Der frühere Zweitliga-Rekordtorschütze Simon Terodde hat sich bei einem Unfall mit seiner Vespa das Bein gebrochen und verpasst nun seinen Einstand beim Kreisligisten SSV Lützenkirchen.
Stell dir vor, du hast dich riesig auf die neue Saison gefreut – und dann fährst du mit deinem Roller zur falschen Zeit um die Kurve. Genau das ist Simon Terodde passiert. Der 38-Jährige, der in der 2. Bundesliga so viele Tore geschossen hat wie kein anderer, wollte beim kleinen Verein SSV Lützenkirchen in Leverkusen noch einmal kicken. Daraus wird erstmal nichts: Er hat sich das Wadenbein gebrochen und sich das Band im Sprunggelenk gerissen. Auf Instagram zeigte er sich mit Gipsbein aus dem Krankenhaus.
Terodde ist kein Unbekannter: Er hat für große Clubs wie den 1. FC Köln, Schalke 04, den VfB Stuttgart und Union Berlin gespielt. Nach dem Ende seiner Profikarriere 2024 arbeitet er als Experte beim Fernsehsender Sky. Trotz der Verletzung ist er guter Dinge und schreibt: "Jetzt heißt es: Reha und dann will ich noch mal angreifen." An seine Sky-Kollegen richtete er die lustige Bitte, ihm Anfang August einen Hocker bereitzustellen – weil er ja erstmal nicht so gut stehen kann.
