Die US-Regierung will Unternehmen mit niedrigeren Zöllen locken, wenn sie in Aluminiumhütten im Land investieren.
Hast du schon mal von Aluminiumzöllen gehört? Das sind extra Abgaben, die ein Land auf importiertes Aluminium erhebt. In den USA liegt dieser Zoll gerade bei 50 Prozent – das heißt, wer Aluminium einführt, muss sehr viel extra zahlen. Präsident Donald Trump hat jetzt ein neues Programm angekündigt, das diesen Zoll für manche Firmen halbiert. Die Bedingung: Das Unternehmen muss in eine Aluminiumhütte in den USA investieren, also zum Beispiel eine neue bauen oder eine alte modernisieren.
Das Ganze ist Teil einer größeren Zollpolitik. Letztes Jahr hatte Trump viele Zölle auf Importe aus verschiedenen Ländern eingeführt. Ein Teil dieser Zölle wurde später vom Obersten Gerichtshof wieder gekippt, aber die Zölle auf Stahl und Aluminium sind geblieben. Mit dem neuen Programm will die Regierung jetzt gezielt Firmen belohnen, die im eigenen Land investieren.
Was bedeutet das für dich? Aluminium ist nicht nur für Getränkedosen wichtig. Das Weiße Haus sagt: Aluminium sei insbesondere für die Rüstungsindustrie wichtig. Das heißt, das Material wird zum Beispiel für Flugzeuge, Fahrzeuge und andere Verteidigungstechnik gebraucht. Wenn die USA mehr Aluminium selbst herstellen, sind sie weniger auf Importe aus anderen Ländern angewiesen. Das ist ein Thema, das in vielen Ländern gerade diskutiert wird, auch in Europa.
