Die USA greifen den Iran weiter an, gleichzeitig gibt es aber auch Gespräche über Frieden – wir erklären dir, was passiert und warum das auch dich betrifft.

Was ist passiert? In dieser Woche hat das US-Militär den Iran mit zwei großen Angriffswellen bombardiert. Das bedeutet: Es wurden Raketen und Bomben abgeworfen, um wichtige Orte im Iran zu treffen. Der Iran hat zurückgeschlagen und zum Beispiel Drohnen und Raketen Richtung Kuwait und Bahrain geschickt. Dabei wurden nach Angaben aus dem Iran über 35 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt. Außerdem hat das US-Militär Schiffe im Meer gestoppt, die durch eine enge Wasserstraße, die „Straße von Hormus", fahren wollten – durch diese Straße wird ein großer Teil des weltweit genutzten Öls transportiert.

Wer hilft? Auch wenn die Lage ernst ist, gibt es Anzeichen, dass Leute versuchen, eine Lösung ohne weitere Gewalt zu finden. Der US-Präsident Donald Trump hat gesagt, der Iran wolle eigentlich „unbedingt" verhandeln und sich einigen. Außerdem hat der Iran eine US-amerikanische Frau freigelassen, die dort seit 2024 im Gefängnis war. Trump nannte das ein „Zeichen des guten Willens". Auch der UN-Generalsekretär António Guterres hat sich eingeschaltet und vor einer weiteren Eskalation gewarnt – also davor, dass der Konflikt noch schlimmer wird. Wichtig: „Verhandeln" bedeutet, dass zwei Seiten miteinander reden, um eine Lösung zu finden, ohne weiter zu kämpfen.