Mehrere Länder im Nahen Osten schlagen vor, dass die USA und der Iran zehn Tage lang die Waffen ruhen lassen – doch in derselben Nacht werden wieder Raketen und Drohnen abgefangen.
Seit Februar greifen Israel und die USA den Iran an, und der Iran schlägt zurück. In der Nacht auf Dienstag wurden in Jordanien fünf iranische Drohnen abgefangen und in Bahrain drei iranische Raketen zerstört. Verletzt wurde niemand. Gleichzeitig haben Katar, Ägypten und Pakistan den beiden Seiten einen Plan für eine zehntägige Pause vorgelegt. Die US-Regierung prüft diesen Vorschlag noch.
Hilfe kommt also von Vermittlern aus der Region. Das Hilfswerk Brot für die Welt warnt zugleich, dass die Blockade der Straße von Hormuz nicht nur Öl und Gas betrifft, sondern auch die Landwirtschaft im globalen Süden. Wenn Dünger und Lebensmittel nicht mehr verschifft werden können, steigen die Preise weltweit – ähnlich wie 2022 nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine. Internationale Diplomatie und Hilfswerke versuchen, diese Folgen abzufedern.
Du kannst dich informieren, woher dein Essen kommt und welche Wege Agrarprodukte nehmen. Hilfswerke wie Brot für die Welt berichten regelmäßig über die Lage. Wenn du etwas tun willst, kannst du Spendenaktionen unterstützen, in der Schule eine Spendensammlung organisieren oder dich über faire Handelsstrukturen und nachhaltige Landwirtschaft informieren – zum Beispiel über agrarökologische Projekte.
