Zwischen den USA und Iran ist die Lage sehr angespannt: Die US-Armee fliegt neue Angriffe, im Iran gibt es Explosionen, und die Welt schaut besorgt zu.
In der Nacht zum Sonntag hat das US-Militär wieder Ziele in Iran bombardiert. Das bedeutet: Die US-Streitkräfte haben Raketenstellungen und Anlagen zur Flugabwehr angegriffen. In der Hafenstadt Bandar Abbas und auf der Insel Gheschm im Persischen Golf hat es laut iranischen Behörden starke Explosionen gegeben. Schon vorher hatte die US-Armee ungefähr 140 militärische Ziele in Iran angegriffen, nachdem iranische Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus attackiert hatten – einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt für Öltanker.
Viele Menschen und Organisationen versuchen, die Situation zu entschärfen. UN-Generalsekretär António Guterres hat sich besorgt über die "erhebliche Eskalation" gezeigt und fordert, dass beide Seiten sofort wieder miteinander reden. US-Präsident Trump hat ebenfalls gesagt, dass er zu Gesprächen mit Iran bereit ist. Die Straße von Hormus ist übrigens eine Meerenge zwischen Iran und der Arabischen Halbinsel – durch sie fließt ein riesiger Teil des weltweiten Ölhandels. Wenn ein Land sie sperrt, kann das die Ölpreise weltweit in die Höhe treiben und Lieferketten stören.
