Nach Angriffen auf drei Öltanker in einer der wichtigsten Seestraßen der Welt haben die USA eine Sondergenehmigung für iranisches Öl gestrichen.

Was ist passiert? In der Meerenge zwischen Iran und Oman – Straße von Hormus genannt – wurden in den vergangenen Tagen drei Öltanker von unbekannten Geschossen getroffen. Durch diese Meerenge fließt etwa ein Fünftel des weltweiten Öls. Die USA haben deshalb eine Erlaubnis zurückgezogen, mit der Iran sein Öl trotz bestehender Strafmaßnahmen verkaufen durfte. Niemand hat sich bisher zu den Angriffen bekannt.

Wer hilft oder vermittelt? Hinter den Kulissen laufen weiter Gespräche zwischen den Regierungen in Washington und Teheran. Sie versuchen, eine Einigung zu finden: Im Gegenzug für weniger Strafmaßnahmen soll das iranische Atomprogramm eingeschränkt werden. Außerdem beobachten die britische Seebehörde UKMTO und internationale Reedereien die Lage genau, damit die Schiffe sicher fahren können.