Ein Berufungsgericht in den USA hat entschieden, dass Präsident Trump die neuen Zölle von zehn Prozent vorerst weiter erheben darf – ein endgültiges Urteil steht aber noch aus.

Was ist passiert? Seit Februar 2026 müssen die meisten Waren, die aus dem Ausland in die USA eingeführt werden, mit einem Zoll von zehn Prozent bezahlt werden. Einige Staaten und kleine Firmen haben dagegen geklagt. Ein erstes Gericht hatte die Zölle gestoppt. Jetzt hat das nächste Gericht – das Bundesberufungsgericht in Washington – entschieden: Die Zölle dürfen vorerst weiter kassiert werden. Ein endgültiges Urteil im Hauptverfahren gibt es aber noch nicht.

Wer hilft oder vermittelt? Die Richter des Berufungsgerichts haben sich die Argumente beider Seiten angehört. Sie sagten, die Regierung von Trump habe gute Chancen, am Ende zu gewinnen. Außerdem warnten sie: Wenn die Zölle jetzt sofort abgeschafft würden, könnte der US-Regierung ein Schaden entstehen, den man später nicht mehr rückgängig machen könnte. Deshalb lassen sie die Abgaben erst einmal weiterlaufen. Am Ende muss aber ein höheres Gericht – möglicherweise der Oberste Gerichtshof, der Supreme Court – eine endgültige Entscheidung treffen.