Im ersten Quartal 2026 haben Justizmitarbeitende in Berliner Gefängnissen mehr als 2,8 Kilogramm Rauschgift entdeckt – vor allem künstliche Cannabinoide.
Was ist passiert? In den Berliner Haftanstalten hat die Justiz im ersten Quartal 2026 mehr als 2,8 Kilogramm Drogen sichergestellt. Am meisten wurde davon gefunden: synthetische Cannabinoide (1.826,57 Gramm). Dazu kommen Marihuana und Haschisch (831,95 Gramm), 34,15 Gramm des Schmerzmittels Buprenorphin und 10,40 Gramm Amphetamine. Besitz von Drogen ist im Gefängnis streng verboten. Im Jahr 2020 waren es zum Vergleich erst rund 8,5 Kilogramm im ganzen Jahr – 2025 waren es insgesamt sogar über 11,3 Kilogramm.
Wer hilft? In Berlin gibt es an 13 Standorten sieben Haftanstalten und eine Jugendarrestanstalt mit zusammen 4.175 Plätzen. Etwa 2.770 Menschen arbeiten dort. Sie setzen Spürhunde ein und nutzen spezielle Geräte, die Drogenspuren erkennen können. Bei Kontrollen finden sie neben Drogen auch Handys, Ladekabel, SIM-Karten und manchmal E-Zigaretten oder Tattoo-Geräte.
