Die deutschen U19-Junioren haben das Finale der Europameisterschaft in Wales gegen Spanien mit 0:2 verloren.
Stell dir vor, du spielst das wichtigste Spiel deines Lebens – und der Gegner ist einfach besser. Genau so ging es der deutschen U19-Mannschaft am 11. Juli 2026 im walisischen Wrexham. Im Finale der U19-Europameisterschaft traf das DFB-Team auf Spanien, den Rekordmeister in dieser Altersklasse. Spanien hat das Turnier in der Vergangenheit schon zehnmal gewonnen – kein anderes Land kommt auch nur annähernd an diese Zahl heran. Am Ende hieß es 0:2 (0:1 zur Halbzeit). Die Tore fielen kurz vor und direkt nach der Pause: Hugo Lopez traf in der 44. Minute, Mario Rivas erhöhte in der 48. Minute per Kopf nach einer Ecke.
Trainer Christian Wörns hatte einen klaren Plan: Mit einer 4-5-1-Formation wollte er den Spaniern möglichst wenig Raum lassen. Am Anfang funktionierte das auch ganz gut. Nach etwa zehn Minuten hatte Otto Stange vom Hamburger SV eine riesige Chance aus fünf Metern, brachte aber nicht genug Druck hinter den Ball. Auch später hatte Stange noch eine gute Möglichkeit, doch Spaniens Torwart Manu Gonzalez konnte gerade noch per Fuß klären. In der 38. Minute hatte Deutschland Glück, als Hugo Lopez nur die Latte traf.
Nach der Pause wurde es dann eng. Direkt nach dem Wiederanpfiff köpfte Mario Rivas nach einer Ecke völlig frei zum 2:0 ein. Danach versuchte Deutschland nochmal alles. Moritz Reimers von Holstein Kiel schoss in der 57. Minute an den Pfosten, und in der Schlussphase vergaben Jykese Fields und Montrell Culbreath von Bayer Leverkusen drei gute Chancen. Am Ende reichte es nicht mehr. Trotz der Niederlage war es für die deutsche Mannschaft ein starkes Turnier – immerhin stand sie zum ersten Mal seit 2014 wieder in einem U19-EM-Finale.
