US-Präsident Donald Trump hat sich bei einem Treffen mit NATO-Chef Mark Rutte im Weißen Haus wieder „enttäuscht über Deutschland" gezeigt – Rutte hat Berlin aber verteidigt.
Was ist passiert? Trump hat bei einem Auftritt mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus seine Kritik an mehreren europäischen Ländern wiederholt. Er sagte, er habe Deutschland während eines Krieges gegen den Iran um Hilfe gebeten – doch Berlin habe „nein" gesagt. Auch Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien nannte er beim Namen. Für den ukrainischen Präsidenten Selenskyj fand Trump dagegen lobende Worte: Dieser sei mutig und verfüge über großartige Kämpfer.
Wie hat Rutte reagiert? Der NATO-Generalsekretär zeigte Verständnis für Trumps Ärger. Er sagte aber auch, dass es sich um „Einzelfälle" handle. Deutschland habe gegenüber den USA „seine bilateralen Verpflichtungen erfüllt". Außerdem habe die Bundesregierung die Verteidigungsausgaben – also das Geld für die Bundeswehr – deutlich erhöht, genau wie Trump es gefordert hatte.
