Diese Woche treffen sich die Innenminister und -senatoren Deutschlands in Hamburg, und ab jetzt soll auch das Verteidigungsministerium mit am Tisch sitzen.
Stell dir vor, alle Chefs der inneren Sicherheit aus den 16 Bundesländern und vom Bund setzen sich für ein paar Tage an einen Tisch. Genau das passiert gerade in Hamburg. Die Innenministerkonferenz (kurz IMK) ist ein Treffen, bei dem es um Themen wie Polizei, Katastrophenschutz und Migration geht. Gastgeber ist Andy Grote, der Innensenator von Hamburg.
Neu ist: Auch Verteidigungsminister Boris Pistorius kommt am Freitag dazu, und das Verteidigungsministerium und die Bundeswehr sollen in Zukunft bei jedem normalen IMK-Treffen mitmachen. Der Grund: Wenn ein Land angegriffen wird, müssen Militär und zivile Behörden wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste eng zusammenarbeiten. Das nennt man zivile Verteidigung.
Es geht also um Schutz vor neuen Gefahren, zum Beispiel vor Cyberangriffen oder vor Lügen im Internet, die das Land schwächen sollen. Solche Angriffe heißen hybride Bedrohungen. Außerdem reden die Minister darüber, wie man abgeschobene Straftäter besser zurück in ihre Heimat bringen kann und wie man das neue europäische Asylsystem umsetzt.
