Eine neue Studie aus den USA zeigt: Bei älteren Menschen sagt der Taillenumfang das Sterberisiko besser voraus als der bekannte BMI.
Du hast bestimmt schon einmal vom BMI gehört – dem Body-Mass-Index. Er rechnet aus, ob jemand zu viel, zu wenig oder genau richtig wiegt. Viele Ärztinnen und Ärzte nutzen ihn seit Jahren, um Risiken für die Gesundheit einzuschätzen.
Das Problem: Bei älteren Menschen – also bei Pensionistinnen und Pensionisten – funktioniert der BMI nicht so gut. Forschende aus den USA haben jetzt bestätigt, was vorher schon andere Studien gezeigt haben. Sie nennen es das "BMI-Paradoxon". Damit ist gemeint, dass ein höherer BMI bei älteren Menschen nicht unbedingt bedeutet, dass sie öfter sterben. Manchmal ist es sogar umgekehrt.
Die Forschenden haben herausgefunden, dass der Taillenumfang – also wie dick der Bauch ist – viel besser verrät, wie hoch das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme ist. Ein dicker Bauch deutet auf Fett im Bauchraum hin, das für das Herz und die Gefäße besonders schlecht ist.
