Der Deutsche Wetterdienst warnt am Feiertag vor schweren Gewittern, Starkregen, Hagel und teils orkanartigen Böen in vielen Teilen Deutschlands.

Was ist passiert? Ein Sturmtief bei Schottland schiebt feuchte Luft nach Deutschland. Dadurch bilden sich am Donnerstag in fast allen Regionen kräftige Gewitter. In Gewitternähe kann der Wind laut DWD bis zu 90 km/h erreichen, im Norden lokal sogar bis zu 100 km/h – das ist Sturmstärke. Im Süden sind sogar Orkanböen mit bis zu 129 km/h und kurze Tornados nicht ausgeschlossen. Dazu kommen Starkregen und kleinkörniger Hagel. An den Alpen und im Erzgebirge kann es zwölf Stunden lang stark oder durchgehend regnen.

Wer hilft? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) beobachtet die Lage genau und gibt Warnungen heraus. Meteorologen wie die NDR-Wetterexperten Stefan Kreibohm und Frank Abel erklären im Radio und online, wann es wo am heftigsten wird. Feuerwehr und Rettungsdienste sind auf Einsätze vorbereitet, falls Bäume umstürzen oder Straßen überflutet werden. Auch Polizei und THW können helfen, wenn Straßen blockiert sind.