In Neuseelands Hauptstadt Wellington hat ein heftiger Sturm mit riesigen Wellen für eine große Evakuierung gesorgt.

Was ist passiert? Ein starker Sturm hat am Dienstag die neuseeländische Hauptstadt Wellington getroffen. Im Hafen wurden Wellen von elf Metern Höhe gemessen – das ist höher als ein durchschnittliches Haus. Wellingtons Bürgermeister Andrew Little rief für die südlichen Küstenvororte Owhiro Bay, Island Bay, Houghton Bay und Breaker Bay den Notstand aus. Er forderte die Menschen auf, in höher gelegene Gebiete zu fliehen, und warnte: „Zurückbleibenden werde nicht geholfen.“ In Island Bay wurden zwei Frauen auf einer überschwemmten Straße vom Wind umgerissen und mussten medizinisch versorgt werden.

Wer hilft? Die Polizei hat die Evakuierung überwacht und Straßensperren eingerichtet, damit niemand mehr in die gefährdeten Gebiete fährt. Rettungskräfte, Mitarbeitende des Katastrophenschutzes und viele Freiwillige haben Hunderte Menschen mit Bussen in Sicherheit gebracht. In Schulen und Gemeindezentren wurden Notunterkünfte eingerichtet, wo die Evakuierten Wasser, Decken und Essen bekamen. Der Flughafen hat Flüge gestrichen, damit sich niemand in Gefahr begibt.