Der deutsche Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat im Viertelfinale von Wimbledon gegen Jannik Sinner verloren und ist damit aus dem Turnier ausgeschieden.

Jan-Lennard Struff ist 36 Jahre alt und kommt aus Warstein im Sauerland. Er hat in Wimbledon 2026 zum ersten Mal in seiner Karriere das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Das ist eine richtig große Sache, weil Grand Slams die vier wichtigsten Turniere im Tennis sind: Australian Open, French Open, Wimbledon und die US Open. In Wimbledon gibt es keinen Satz mit Tiebreak unter fünf Games – dort wird nach 6:6 ein Tiebreak gespielt, um den Satz zu entscheiden.

Im Viertelfinale traf Struff auf Jannik Sinner aus Südtirol, die Nummer eins der Welt. Sinner war der klare Favorit. Trotzdem hat Struff lange gut mitgehalten. Im zweiten Satz hatte er sogar einen Satzball, den Sinner aber abwehren konnte. Am Ende verlor Struff in drei Sätzen mit 5:7, 6:7 und 3:6. Das Spiel dauerte zweieinhalb Stunden.

Auch wenn es eine Niederlage war, kann Struff stolz auf sich sein. Er ist der älteste Profi der sogenannten Open Era, der erstmals ein Grand-Slam-Viertelfinale erreicht hat. Die Open Era im Tennis begann 1968. Struffs Ergebnis wird er in den kommenden Wochen mitnehmen, wenn die Hartplatz-Turniere in Nordamerika beginnen.

Warum ist das für dich wichtig?