Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer will die Spritpreisbremse nicht verlängern, Kritiker aus SPÖ und ÖGB fordern genau das.

Die Spritpreisbremse war eine Regelung, die den Preis für Benzin und Diesel an den Tankstellen begrenzt hat. Sie sollte verhindern, dass Sprit plötzlich extrem teuer wird. Jetzt, im Spätsommer 2026, diskutiert die Regierung, ob sie diese Bremse im September weiterlaufen lässt oder auslaufen lässt.

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat sich klar dagegen ausgesprochen, weiter in die Preise einzugreifen. Er sagt, dass Österreich im EU-Vergleich sowieso schon unter dem Durchschnitt liegt. Sein Argument: Der Markt soll sich wieder selbst regulieren, weil die Lage nicht mehr so angespannt ist wie früher.

Kritik kommt von der SPÖ und vom ÖGB, also der Gewerkschaft. Sie sagen: Viele Leute, die mit dem Auto zur Arbeit pendeln, brauchen Sprit, um mobil zu sein. Wenn die Preise jetzt wieder steigen, trifft das vor allem Familien mit weniger Geld. Sie wollen, dass die Bremse bleibt.