Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der Gamescom in Köln gewarnt, dass manche Spiele junge Menschen mit Gewalt, Rassismus und Extremismus konfrontieren – und bessere Regeln fordert.
Was ist passiert? Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war zu Gast auf der Gamescom in Köln. Das ist eine riesige Messe, auf der jedes Jahr neue Computer- und Videospiele vorgestellt werden. Er hat gesagt, dass manche Spiele junge Leute mit „Brutalität und roher Gewalt“ in Berührung bringen. Damit meint er: sehr harte, realistische Gewalt. Seiner Meinung nach gehören solche Spiele nicht ungebremst in Kinderhände, weil sie Angst machen oder sogar beeinflussen können. Außerdem hat er gesagt, dass in manchen Spielen Diskriminierung vorkommt – also zum Beispiel Sexismus und Rassismus. Er hat klare Regeln gefordert, damit solche Inhalte nicht einfach so verbreitet werden. Wichtig: Er hat nicht alle Spiele schlecht gefunden. Viele Spiele sind kreativ, machen Spaß und bringen Leute zusammen.
