Vor dem großen WM-Finale gegen Argentinien am Sonntag konnte die spanische Mannschaft am Samstag nicht wie geplant auf dem Platz trainieren, weil ein Gewitter über New Jersey zog.

Die spanische Nationalmannschaft bereitet sich eigentlich ganz genau auf ein großes Spiel vor: mit einem letzten Training auf dem Rasen, Taktik-Besprechungen und kleinen Übungen. Doch am Samstag ging das nicht. Über dem Trainingsgelände Melanie Lane in New Jersey entlud sich ein Gewitter, und nach den Regeln in den USA muss man bei Blitz und Donner sofort den Platz verlassen. Der spanische Verband erklärte dazu: "Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Trainingsgelände Melanie Lane in New Jersey wurde gemäß den US-Sicherheitsvorschriften bei Gewitter abgesagt."

Statt draußen zu kicken, trainierten die Spieler in einer Halle. Trainer Luis de la Fuente schickte das Team nach einer kurzen Aktivierungseinheit ins Hotel, weil das Zeitfenster bis zum Spiel zu klein war, um auf besseres Wetter zu warten. Erst als das Gewitter nachließ und die Behörden grünes Licht gaben, durften die Spanier mit 45 Minuten Verspätung doch noch einmal auf den Rasen. Besonders schade war das für den 19-jährigen Lamine Yamal und für Pedro Porro, der im Halbfinale gegen Frankreich das 2:0 geschossen hatte.