Der weltberühmte Jazz-Saxophonist Sonny Rollins, den alle nur 'Saxophone Colossus' nannten, ist mit 95 Jahren gestorben – eine echte Musiklegende.

Stell dir vor, du übst jeden Tag 15 Stunden auf einer Brücke, einfach weil du besser werden willst. Genau das hat Sonny Rollins gemacht. Er war ein Jazz-Saxophonist und galt als einer der größten Musiker aller Zeiten. Seinen Spitznamen 'Saxophone Colossus' bekam er schon in den 1950er Jahren, weil sein Spiel so kraftvoll war.

1959 zog er sich dann tatsächlich auf die Williamsburg Bridge in New York zurück. Dort übte er mehr als zwei Jahre lang, manchmal 14 oder 15 Stunden am Tag. Warum? Er wollte seine schwangere Nachbarin nicht mit lauter Musik stören, und er fühlte sich selbst nicht gut genug. Später sagte er mal: 'What made me withdraw and go to the bridge was how I felt about my own playing. I knew I was dissatisfied.'