Vizekanzler Andreas Babler hat mit rund 30 Jugendlichen darüber gesprochen, wie ein Verbot von Social Media für unter 14-Jährige aussehen soll.
Was ist passiert? In Wien hat Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) Jugendliche zu einem Runden Tisch eingeladen. Es ging um ein geplantes Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren. Außerdem will die Regierung die Medienkompetenz an Schulen stärken und jungen Menschen kostenlos Zugang zu guten journalistischen Inhalten ermöglichen. Bei dem Treffen waren Vertreterinnen und Vertreter des UNICEF-Jugendbeirats, der Kinder- und Jugendanwaltschaft, der Bundesjugendvertretung und des Youth Panels von Saferinternet dabei.
Wer hilft? Die Politik will laut Babler ausdrücklich Jugendliche einbeziehen, ihre Erfahrungen und Perspektiven sollen in die weitere politische Diskussion einfließen. Er wolle „noch jetzt im Sommer“ die politischen Vorarbeiten für das Social-Media-Verbot abschließen. Babler betonte auch: Ihm sei wichtig, „dass die Daten unserer Kinder nicht in den Händen der Plattformen sind“ – gemeint sind etwa Instagram, TikTok oder Snapchat. Er hat außerdem Gespräche mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) geführt.
