Roland Busch, der Chef von Siemens, hat die Politik aufgefordert, Künstliche Intelligenz nicht zu streng zu regulieren.

Bei der Vorstellung der Quartalszahlen Anfang des Monats hat Roland Busch gesagt: Das Geschäft mit KI-Rechenzentren wächst stark und soll auch im nächsten Jahr weiter wachsen. KI-Rechenzentren sind riesige Hallen mit Computern, auf denen Programme mit Künstlicher Intelligenz trainiert werden. Für Siemens ist das ein wichtiges Standbein geworden, weil viele Firmen solche Rechenzentren bauen oder ausrüsten wollen.

Gleichzeitig hat der Siemens-Chef vor zu vielen Regeln aus der EU gewarnt. Seiner Meinung nach darf Europa beim Thema KI nicht den Anschluss an die USA und China verlieren. Wenn die Regeln zu streng oder zu kompliziert sind, könnten Unternehmen lieber woanders investieren.