Ein Mann aus China ist nachts an einer Promenade ins Meer gestürzt und hat eine Woche lang im Wasser überlebt, bis Fischer ihn gerettet haben.

Was ist passiert? Qin Jianping war Ende Mai 2026 nachts an der Uferpromenade der Stadt Haikou auf der chinesischen Insel Hainan unterwegs. Es war stürmisch, der Boden war nass. Er rutschte aus und fiel ins Meer. Eine starke Strömung zog ihn schnell vom Ufer weg. Sein Handy ging verloren, er hatte keine Schwimmweste und hatte nach eigenen Worten noch nie zuvor im Meer geschwommen. So trieb er sieben Tage lang auf dem offenen Meer. Unterwegs erreichte er mehrere Bojen, das sind schwimmende Markierungen, an denen er sich ausruhen wollte. An einer klammerte er sich fest, weil er zu erschöpft war, um hinaufzuklettern. Gegen den Hunger aß er kleine Krebse roh, die er dort fand, und gegen den Durst trank er Meerwasser.

Wer hat geholfen? Nach sieben Tagen entdeckten zwei Fischer aus dem Kreis Chengmai im Süden der Insel Hainan den Mann an einer Boje. Er war in einem delirischen Zustand, das heißt, er war so erschöpft und ausgetrocknet, dass er nicht mehr klar wusste, was um ihn herum passierte. Die Fischer zogen ihn an Bord ihres Bootes und brachten ihn in ein Krankenhaus. Ohne ihre schnelle Hilfe hätte er die nächste Nacht wahrscheinlich nicht überlebt. Rettungskräfte und Ärzte kümmerten sich danach weiter um ihn.