Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat sieben in Österreich arbeitende Forschende mit einem „Proof of Concept"-Preis ausgezeichnet, davon fünf an der TU Wien.
Stell dir vor, du hast eine super Idee in der Forschung – aber bis daraus ein echtes Produkt wird, fehlt Geld. Genau dafür gibt es den „Proof of Concept"-Preis vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Er ist eine Art Startkapital: 150.000 Euro pro Projekt, um aus Grundlagenforschung etwas Greifbares zu machen. In dieser Runde wurden 182 Projekte in ganz Europa ausgewählt, sieben davon gehen nach Österreich.
Was machen die Preisträgerinnen und Preisträger konkret? Ein Beispiel: Benedikt Schwarz arbeitet an Lasern, die mitten im Infrarotlicht funktionieren. Mit diesem Licht kann man Moleküle aufspüren – zum Beispiel in der Medizin oder bei Umweltproben. Seine Idee: Die Geräte sollen viel kleiner und günstiger werden als bisher. Hannes Mikula forscht an einer „Click-to-Release"-Chemie: Ein Wirkstoff bleibt inaktiv, bis er genau dort, wo er gebraucht wird, per Klick-Reaktion freigesetzt wird. Das könnte Nebenwirkungen von Medikamenten verringern.
