Im Zillertal in Tirol ist ein junger Mann tot gefunden worden, der mehr als ein Jahr lang als vermisst galt. Eine Spaziergängerin entdeckte den Fund mit ihrem Hund.
Was ist passiert? Ein 23-Jähriger aus Tirol war im April 2025 spurlos verschwunden, nachdem er nachts gegen 2:45 Uhr im Bereich der Märzenklamm unterwegs gewesen war. Sein Auto stand am Ausgangspunkt der Schlucht. Trotz großer Suchaktionen mit Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung sowie Polizei blieb er mehr als ein Jahr lang unauffindbar. Am 23. Juni 2026 entdeckte eine deutsche Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, Knochen unterhalb der Einmündung des Märzenbachs in den Ziller. Ein DNA-Abgleich bestätigte, dass es sich um den Vermissten handelt. Die Polizei geht von einem Unfall aus, genaue Umstände werden sich wohl nie mehr klären lassen.
Wer hilft? Die Polizeiinspektion Ried-Kaltenbach hat den Fall von Anfang an betreut und eng mit Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung zusammengearbeitet. Auch die Spaziergängerin, die den Fund meldete, hat den Angehörigen damit Klarheit verschafft. Für Familien, die einen Menschen vermissen, gibt es in Österreich Hilfsangebote wie die Telefonseelsorge (Notruf 142) oder Krisenhotlines, die rund um die Uhr erreichbar sind.
