In Witten sind sechs junge Rhesusaffen aus ihrem Gehege getürmt – durch ein selbst gebuddeltes Loch in der Wand.
Stell dir vor, du schaust in den Garten und da sitzt ein kleiner Affe auf dem Zaun. Genau das kann gerade in Witten passieren. Sechs junge Rhesusaffen, auch Tempelaffen genannt, sind dort aus einer Auffangstation ausgebüxt. Sie haben einfach den Mörtel aus einer Backsteinwand gekratzt und sind durch das Loch abgehauen.
Die Tiere sind noch jung und völlig harmlos. Die Besitzer der Station haben der Polizei versichert, dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Deshalb sucht die Polizei auch nicht selbst nach ihnen, sondern überlässt das Einfangen den Leuten von der Station. Ein Tierarzt hilft dabei mit.
Falls du also einen der Ausreißer siehst, brauchst du keine Angst zu haben. Am besten sagst du einem Erwachsenen Bescheid, der dann die Polizei oder Feuerwehr anrufen kann. Die kümmern sich darum, dass der kleine Kletterkünstler wieder sicher nach Hause kommt.
