Nach dem Aus im WM-Viertelfinal hat Murat Yakin gesagt, dass er als Trainer der Schweiz weitermacht.

Die Schweiz hat bei der Fußball-WM in Kansas City gegen Argentinien 1:3 nach Verlängerung verloren. Damit ist das Turnier für das Team zu Ende. Schon vorher hatte es eine Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo gegeben, nachdem der Schiedsrichter per Video eine Schwalbe gesehen hatte. Danach musste die Schweiz in Unterzahl weiterspielen.

Trotz der Enttäuschung zeigt sich Trainer Murat Yakin optimistisch. Auf der letzten Pressekonferenz vor der Heimreise sagte er: „Wir sind noch lange nicht am Ende“. Er habe weiter Lust, mit der Mannschaft zu arbeiten, und wolle seinen Vertrag bis 2028 erfüllen.

Yakin ist 51 Jahre alt und steht seit 2021 an der Seitenlinie der Schweizer Auswahl. Er war als Spieler unter anderem für den VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern aktiv. Nach der Euro 2024 in Deutschland hatten Xherdan Shaqiri und Yann Sommer ihre Karrieren in der Nationalmannschaft beendet – jetzt muss Yakin die Mannschaft neu aufstellen.

Auf die Frage, ob Spieler zurücktreten wollen, sagte Yakin, dass ihm aktuell keiner bekannt sei, der aufhören möchte. In den nächsten Tagen werde er aber Gespräche mit den Spielern führen. Mit einem Witz ging er auf einen Vergleich von Entertainer James Corden ein, der ihn kürzlich mit einer Figur aus dem James-Bond-Universum verglichen hatte: „Ich hoffe nicht, dass ihr denkt, dass ich eine neue Karriere als Schauspieler mache“, sagte Yakin.