Sebastian Ofner hat sein erstes Match bei den French Open glatt in drei Sätzen verloren, aber danach warten echte Chancen auf ihn.

Der Österreicher traf auf Luciano Darderi, einen richtig starken Italiener, der vor kurzem erst im Halbfinale von Rom stand. Im ersten Satz war es super knapp: Ofner hatte sechs Breakbälle (die großen Chancen, dem Gegner den Aufschlag abzunehmen), konnte aber keinen verwandeln. Am Ende hieß es 6:7, 2:6, 3:6. Seit 2022 ist er in Paris nicht mehr so früh rausgeflogen.

Mit Ofner ist auch der letzte Österreicher im Herren-Einzel draußen, denn Jurij Rodionov hatte am Tag davor mit dem exakt gleichen Ergebnis verloren. Jetzt rutscht Ofner im Ranking weit nach hinten – aus den Top 120. Das klingt erstmal mies, aber: Nach Wimbledon muss er keine alten Punkte verteidigen, weil er letztes Jahr verletzt war. Das heißt, mit guten Spielen kann er wieder klettern.

Sein nächstes großes Turnier ist Wimbledon auf Rasen. Da kann er ganz ohne Druck zeigen, was er draufhat. Im Sport geht es oft rauf und runter – wichtig ist, dran zu bleiben.

Warum ist das für dich wichtig?

Weil es zeigt, wie schnell es im Profisport bergab gehen kann – aber auch, dass nach Tiefs echte Comeback-Chancen warten.