Ein russisches Kriegsschiff hat am Montag mit echter Munition vor der Küste von Plymouth geschossen.

Was ist passiert? Die russische Fregatte "Neustraschimi" hat etwa 40 Seemeilen südlich von Plymouth eine Artillerieübung mit scharfer Munition abgehalten. Das bedeutet: Das Schiff hat wirklich geschossen, nicht nur so getan als ob. Gleichzeitig haben das britische Patrouillenboot HMS Tyne und ein französisches Militärflugzeug das Manöver beobachtet und per Funk mit der Besatzung gesprochen. Nur zwei Tage zuvor hatte die britische Marine einen Öltanker gestoppt, der vermutlich zu Russlands Schattenflotte gehört.

Wer hilft? Die Royal Navy und die französische Luftwaffe haben schnell reagiert. Sie haben das russische Schiff die ganze Zeit überwacht und Funkkontakt gehalten, damit keine Unfälle passieren. In London will man sich laut BBC noch nicht dazu äußern, ob die Übung ein politisches Signal an den neuen britischen Premierminister Andy Burnham war.