Ein russisches Kriegsschiff hat am Dienstag im Ärmelkanal Warnschüsse in die Luft abgegeben, um eine britische Segelyacht auf Abstand zu bringen – verletzt wurde niemand.
Was ist passiert? Die russische Fregatte „Admiral Grigorowitsch" war am späten Vormittag auf dem Weg durch den Ärmelkanal, zwischen England und Frankreich. Dabei kam ihr eine Segelyacht unter britischer Flagge zu nahe. Die Besatzung der Fregatte versuchte mehrfach, die Yacht per Funk zu erreichen – das klappte nicht. Daraufhin gab der Kapitän den Befehl, Warnschüsse in die Luft abzufeuern, auch mit Handfeuerwaffen. Die Yacht änderte ihren Kurs und fuhr weiter; ein britisches Kriegsschiff schickte später ein Beiboot, um nach dem Boot und der Crew zu schauen. Verletzt wurde niemand, es gab auch keinen Schaden. An Bord der Yacht waren die britischen Rentner Jane und Alan Kelvey, die den Vorfall „surreal" fanden.
