Der britische Rechnungshof hat aufgedeckt, dass Andrew über 20 Jahre in einer riesigen Villa mietfrei wohnte – und gleichzeitig mit kleinen Häusern auf demselben Gelände Geld verdiente.
Was ist passiert? Andrew lebte mehr als 20 Jahre in der Royal Lodge, einem großen Haus mit 30 Zimmern im Windsor-Park bei London. Er zahlte dort fast keine Miete. Gleichzeitig vermietete er drei kleinere Häuser, sogenannte Cottages, auf dem Gelände an andere Leute weiter und behielt das Geld. Das hat jetzt der britische Rechnungshof, eine Behörde, die staatliche Finanzen kontrolliert, in einem Bericht aufgeschrieben. Die Höhe der Mieten, die er verlangt hat, ist laut Rechnungshof nicht bekannt.
Wer hilft hier gerade? Der Rechnungshof (National Audit Office) prüft, was in der Königsfamilie mit Geld und Häusern passiert. Außerdem ermittelt die britische Justiz gegen Andrew, weil er Kontakt zu Jeffrey Epstein hatte, einem verurteilten Sexualstraftäter aus den USA. König Charles III. hat Andrew deshalb schon im letzten Herbst alle königlichen Titel weggenommen. Andrew bestreitet aber, etwas Falsches getan hat.
