Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew wurden mindestens zwei Menschen verletzt.

Bei dem Angriff schlugen ballistische Raketen in den Stadtbezirk Darnyzkyj im Südosten von Kiew ein. Dort gerieten Lager in Brand. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram, dass die Luftabwehr im Einsatz war. Er rief alle Menschen in der Stadt auf, Schutzräume aufzusuchen.

Was ungewöhnlich war: Russland greift die Ukraine meistens nachts aus der Luft an. Diesmal passierte der Angriff tagsüber. Die ukrainische Luftwaffe und die Stadtverwaltung hatten vorher vor Raketen gewarnt, deshalb konnten sich viele Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj hat gleichzeitig eine große neue Offensive angekündigt. Sie soll 40 Tage dauern. Auf Telegram schrieb er, das Ziel sei, Druck auf Russland auszuüben, damit der Krieg endet.

In Kiew kümmern sich Rettungskräfte und die Feuerwehr um die Verletzten und löschen die Brände. Die Stadt hat ein Warnsystem, das die Bevölkerung per App und Lautsprecher über Luftangriffe informiert. Auch Bürgermeister Klitschko und die Luftwaffe haben Warnungen über Telegram verschickt.