Die großen US-Banken legen ihre Bilanzen vor und in Deutschland sorgt DEUTZ mit einem Milliarden-Deal für Schlagzeilen – das sind die Themen der Woche.
Stell dir vor, die größten Geldhäuser der USA veröffentlichen ihre Quartalsberichte – also Berichte über die letzten drei Monate. Genau das passiert gerade. Am Dienstag öffnen JPMorgan, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Wells Fargo ihre Bücher, am Mittwoch folgen Morgan Stanley und die Bank of New York Mellon. Danach schauen alle auf den Chip-Riesen ASML aus den Niederlanden und auf TSMC aus Taiwan. Beide bauen Bauteile, ohne die moderne KI nicht funktionieren würde.
Der deutsche Leitindex DAX ist diese Woche ruhig gestartet. Am Nachmittag lag er 0,2 Prozent im Plus bei 25.118 Punkten. Analysten rechnen für die 40 DAX-Firmen mit einem Gewinnplus zwischen 5 und 12 Prozent, gedämpft vor allem durch die schwächeren Erwartungen an die Autohersteller. Für die US-Unternehmen im S&P-500-Index erwarten sie sogar ein Plus von über 23 Prozent, bei den US-Banken immerhin rund 10 Prozent.
Parallel dazu macht die Kölner DEUTZ AG Schlagzeilen: Der Motorenbauer plant, die Firma FFG zu übernehmen – für über eine Milliarde Euro. Damit steigt DEUTZ in das Geschäft mit Militärfahrzeugen ein. Bezahlt wird das Ganze über eine Kapitalerhöhung, was bedeutet, dass neue Aktien ausgegeben werden. Dadurch wird der Anteil jedes bestehenden Aktionägers etwas kleiner – Fachleute nennen das „Verwässerung". Die Bank Warburg Research hat DEUTZ deshalb am 23. Juni mit „Buy" eingestuft.