In Steyr läuft gerade ein Prozess, weil bei einem Felssturz vor drei Jahren zwei Arbeiter ums Leben kamen.
Im Februar 2023 haben Arbeiter in einem Stadtteil von Steyr versucht, einen großen Felsblock von einem Hang zu entfernen, damit er nicht auf Häuser fallen kann. Plötzlich haben sich rund 3.000 Kubikmeter Gestein gelöst. Zwei Männer, 31 und 64 Jahre alt, wurden verschüttet und sind gestorben. Vier Häuser mussten evakuuiert werden. Einer der Toten war der Sohn des Chefs der Firma, die die Arbeiten gemacht hat.
Jetzt steht der Chef dieser Firma gemeinsam mit einem Geologen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sagt, sie haben fahrlässig gehandelt, also nicht vorsichtig genug gearbeitet. Im Prozess geht es um die Frage, wer welche Entscheidungen getroffen hat und ob die Methode, den Fels von oben abzutragen, überhaupt richtig war. Beide Männer sagen: Ich bin nicht schuldig. Ein Urteil wird am Freitag erwartet.
