Ein Frachtschiff mit Propangas ist im Schwarzen Meer vor der rumänischen Küste angegriffen worden, drei Seeleute erlitten schwere Verbrennungen.

Was ist passiert? Ein Frachter mit dem Namen "Gas Lisbon" war auf dem Weg vom ägyptischen Alexandria zum ukrainischen Hafen Reni. Er fuhr unter der Flagge des Staates Liberia und hatte 3790 Tonnen Propangas geladen – ein Gas, das zum Kochen und Heizen verwendet wird. Etwa 20 Seemeilen vor der rumänischen Küste wurde das Schiff angegriffen. Dabei erlitten drei Seeleute schwere Verbrennungen. Die übrigen 14 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.

Wer hilft? Rumänische Rettungsdienste brachten die Besatzung in Sicherheit und versorgten die Verletzten medizinisch. Rumäniens Präsident Nicusor Dan meldete den Vorfall und sagte, es handele sich höchstwahrscheinlich um einen Teil des russischen Kriegs gegen die Ukraine. Die rumänischen Behörden haben eine Untersuchung gestartet, um herauszufinden, wer den Angriff ausgeführt hat. Auch andere Länder schalten sich ein: Indien hat nach einem ähnlichen Angriff am Wochenende mit mindestens sechs Toten den russischen Botschafter einbestellt.