Im November sollen Palästinenserinnen und Palästinenser zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder ein Parlament wählen – ob das wirklich klappt, ist aber noch offen.
Was ist passiert? Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat per Dekret angeordnet, dass am 28. November 2026 ein neues Parlament gewählt werden soll. Die letzte Wahl liegt schon fast 20 Jahre zurück: Damals, im Januar 2006, hat die Partei Hamas die meisten Stimmen bekommen. Danach kam es zu Konflikten zwischen Hamas und Fatah, und das Parlament wurde 2018 aufgelöst. Nun sollen alle Wahlberechtigten im Westjordanland, im Gazastreifen und in Ost-Jerusalem ihre Stimme abgeben können.
Wer hilft? Eine internationale Organisation wird in dem Bericht nicht genannt. Offen ist, wer die Wahl überhaupt möglich macht: Wahllokale, Wahlurnen und Helferinnen und Helfer werden gebraucht, besonders im zerstörten Gazastreifen. Auch die Frage, ob in Ost-Jerusalem gewählt werden darf, ist noch nicht geklärt, weil Israel dort politische Aktivitäten der Palästinensischen Behörde verbietet.
Was kannst du tun? Wenn dich das Thema interessiert, kannst du Nachrichten von seriösen Quellen wie der Tagesschau, dem Deutschlandfunk oder der Deutschen Welle verfolgen. Du kannst in der Schule oder mit Freundinnen und Freunden über die Situation im Nahen Osten sprechen und so verstehen, wie Wahlen und Politik zusammenhängen.
