Der Radprofi Gregor Mühlberger hat die Tour of Austria gewonnen – der erste österreichische Gesamtsieg seit 13 Jahren.
Stell dir vor, du fährst ein großes Radrennen in deinem Heimatland und gewinnst es – genau das ist Gregor Mühlberger passiert. Er kommt aus Niederösterreich und ist ein erfahrener Profi, der normalerweise bei den größten Rennen der Welt startet. Bei der Tour of Austria war er nach dem Rennen in Wien der Erste im Ziel. Weil er diesmal nicht für die berühmte Tour de France in Frankreich nominiert wurde, war er extra motiviert, in Österreich zu zeigen, was er kann.
Bei dem Rennen hatte er zwei junge Helfer aus Österreich an seiner Seite: Valentin Hofer und Sebastian Putz. Die beiden haben laut Mühlberger „einen gewaltigen Job gemacht“ und ihn im Rennen super unterstützt. Mühlberger sagte, dass Hofer und Putz die Zukunft des österreichischen Radsports sind – also quasi die Stars von morgen.
Vom Publikum wurde Mühlberger in Wien gefeiert, und auch die Veranstalter waren begeistert. Der Organisator Thomas Pupp sagte, dass Mühlbergers Teilnahme für das Rennen ein „Jackpot“ war – also ein riesiger Glücksfall. Die Zuschauer in der Rennwoche hätten der Rundfahrt viel Zuspruch gegeben, und auch die Sponsoren seien zufrieden.
Nach einer kurzen Pause geht es für Mühlberger schon weiter: Bei der Vuelta in Spanien, einem der härtesten Etappenrennen der Welt, will er zusammen mit seinem Landsmann Felix Gall angreifen. Das ist wie ein großes Abenteuer, bei dem Ausdauer, Teamgeist und Taktik gefragt sind.
Pupp kann sich außerdem vorstellen, dass das Finale in Wien künftig nur alle zwei Jahre stattfindet, weil der organisatorische Aufwand enorm ist. Trotzdem bleibt Wien für ihn der würdigste Ort, um die Rundfahrt zu beenden – wegen der berühmten Ringstraße, an der tausende Fans mitfeiern können.
