Der österreichische Fußballverband möchte seinen Teamchef Ralf Rangnick nach der WM weiter an sich binden, wartet aber noch auf seine endgültige Zusage.

Der Aufsichtsrat des ÖFB hat am Montag seinem Chef Josef Pröll einstimmig grünes Licht gegeben, um die Vertragsverlängerung mit Ralf Rangnick fertig zu verhandeln. Pröll sagte danach: „Der Ball liegt jetzt bei Ralf Rangnick, er wird auf uns zukommen.“ Damit ist klar: Der Verband ist bereit – der Trainer entscheidet.

Rangnicks Vertrag läuft nach der WM in den USA aus. Er ist 67 Jahre alt und betreut die österreichische Mannschaft seit 2022. Über das Geld sind sich beide Seiten laut Verband schon seit Monaten einig. Auch mit dem Team von Helfern, das Rangnick um sich haben will, wurde schon intensiv gesprochen. Es geht jetzt vor allem um die Unterschrift.

Parallel dazu hat auch der italienische Topklub AC Milan Interesse an Rangnick. Bei einem Treffen in Wien soll ihm die Stelle als Sportdirektor angeboten worden sein. Wie viel Macht er dort am Ende wirklich hätte, ist aber noch nicht ganz klar. In Mailand war Rangnick vor seinem Wechsel nach Österreich schon einmal als Cheftrainer tätig. Pröll betonte trotzdem: „Er braucht noch seine Zeit, und das ist in Ordnung so.“