Beim Nova Rock in Nickelsdorf hat das Rote Kreuz Hunderte Besucher versorgt, und für nächstes Jahr steht schon die erste Band fest.
Das Nova Rock in Nickelsdorf läuft, und beim Roten Kreuz gab es richtig zu tun. Bis Freitagvormittag um 10 Uhr haben die Sanitäter insgesamt 428 Festivalbesucher behandelt – die meisten hatten kleine Verletzungen, Kreislaufprobleme oder Probleme wegen der Kälte. Tagsüber war es noch angenehm, aber nachts wurde es mit rund 6 Grad ganz schön frisch. Damit niemand friert, wurden die Versorgungszelte geheizt und Wolldecken verteilt. Insgesamt waren 840 Sanitäter im Einsatz, also rund 110 bis 120 pro Tag und Nacht. Am ersten Tag mussten 13 Leute ins Krankenhaus, schlimmere Vorfälle gab es aber zum Glück nicht.
Auf den Bühnen ging es derweil richtig ab. Am Donnerstagabend standen Volbeat aus Dänemark als Headliner auf der Hauptbühne. Sie spielten unter anderem „For Evig“, „Still Counting“ und ein Cover von „Ring of Fire“. Schlagzeuger Jon Larsen erklärte vor dem Konzert, das Motto der Band für den Abend sei einfach: „Heute Nacht überleben“. Außerdem erzählte er, dass die Band früher mal Pyrotechnik benutzt habe – „Wir haben es probiert und eines Nachts hätte ich mich fast verbrannt, also haben wir es offenbar gut gemacht.“ Auf der Blue Stage trat davor die US-Band Trivium mit viel Pyro auf, und auf der Red Stage heizten Bad Omens mit einer Mischung aus Metalcore und Pop ein. Soul Asylum spielten ihren Klassiker „Runaway Train“, und Sänger Dave Pirner erzählte, er sei als junger Mann in Mozarts Geburtshaus gewesen.
