Eine Spinne, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum kommt, wird in Deutschland immer häufiger gesehen – und erreicht nun wohl auch Mecklenburg-Vorpommern.
Die Nosferatu-Spinne ist ungefähr ein bis zwei Zentimeter groß und kann ihre Beine bis zu fünf Zentimeter weit ausstrecken. Ihren Namen hat sie wegen einer besonderen Zeichnung auf dem Vorderkörper bekommen, die ein bisschen an den Vampir aus dem Film Nosferatu erinnert. Die Tiere sind vor allem nachts aktiv und jagen Insekten, zum Beispiel Asseln oder größere Fliegen. Ursprünglich stammen sie aus dem Mittelmeerraum, wurden aber inzwischen auch in vielen Teilen Deutschlands gesichtet.
Alexander Wirth vom NABU sagt, dass die Spinne wohl auch in Mecklenburg-Vorpommern angekommen ist. Auf den Inseln Rügen und Usedom haben Leute schon mehrere Tiere gemeldet. Besonders im Herbst und Winter verkriechen sich die Spinnen gern in warme Wohnungen, weil sie es nicht so kalt mögen. Ein bisschen gruselig, aber nicht gefährlich: Für Menschen ist ein Biss in der Regel harmlos, auch wenn die Spinne in seltenen Fällen die Haut durchdringen kann.
