Russland hat Kiew mit einer der schwersten Angriffswellen des Krieges überzogen, während die USA und Deutschland weiter auf eine friedliche Lösung drängen.
In der Nacht zum Sonntag wurde die ukrainische Hauptstadt Kiew stundenlang mit Raketen beschossen. Es war einer der massivsten Angriffe seit fast viereinhalb Jahren Krieg. In allen Stadtteilen gab es Schäden. Ein Café im Bezirk Podil wurde fast völlig zerstört. Der Journalist Denis Trubetskoy, der in Kiew lebt, musste danach seine Fenster reparieren und die Wohnung reinigen. Er blieb unverletzt.
Trotz der Zerstörung gibt es viele, die helfen. Der Café-Besitzer Yevhen schenkte am Morgen nach dem Angriff kostenlos Kaffee an Anwohner, Polizisten und Rettungskräfte aus. Später standen die Leute Schlange, um ihn zu unterstützen. Auf politischer Ebene bemühen sich US-Außenminister Marco Rubio und Bundesaußenminister Johann Wadephul um neue Friedensgespräche. Wadephul sagte, man müsse offen für Diplomatie sein. Gleichzeitig arbeiten die europäischen NATO-Partner daran, mehr Geld für die Verteidigung der Ukraine bereitzustellen.
