Bayern-Präsident Herbert Hainer hat erklärt, wie der Stand bei der geplanten europäischen Basketballliga aussieht – und was München sich vorstellt.

Stell dir vor, die beste Basketballliga der Welt, die NBA aus den USA, kommt nach Europa. Genau das plant die NBA Europe: Ab Oktober 2027 soll sie loslegen. Insgesamt 16 Teams sollen mitspielen: Zwölf davon bekommen einen festen Platz, vier weitere Teams qualifizieren sich über die Champions League. Mehr als 20 Vereine aus ganz Europa – darunter Fußballclubs und Basketballclubs – haben sich bereits beworben.

Aus Deutschland sind zwei Clubs besonders im Gespräch: Alba Berlin und der FC Bayern München. Beide gelten als aussichtsreiche Kandidaten für einen der festen Startplätze. Bayern-Präsident Hainer findet, dass große Vereine wie Bayern, Real Madrid oder der FC Barcelona einen Vorteil haben – weil sie Millionen Fans erreichen. Das unterscheide sie von reinen Basketballvereinen, sagt er.

Aber Hainer sagt auch klar: Mitmachen ist nicht automatisch. Eine Franchisegebühr, also eine Art Startgeld, müsse sich am Ende lohnen. Bayern wolle mitreden, weil der Verein auch Anteilseigner der bisherigen EuroLeague ist. Die EuroLeague ist aktuell die wichtigste europäische Basketballliga – und es ist noch offen, wie es mit ihr weitergeht. Hainer findet: Am besten wäre es, wenn die EuroLeague und die NBA Europe zusammenarbeiten.