Gastwirte in Schleswig-Holstein, Köln und anderen Regionen müssen nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalelf mit weniger Umsatz bei Public Viewings rechnen und ihre Pläne anpassen.

Was ist passiert? Die deutsche Mannschaft ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nach vier Spielen ausgeschieden. Damit hatte die Gastronomie in vielen Städten weniger Public-Viewing-Gäste als erhofft. Orte wie der Rathausplatz in Quickborn wurden direkt nach dem Spiel gegen Paraguay abgebaut, und ein Brauhaus in Eutin sagte, der Samstag wäre der umsatzstärkste Tag gewesen – „so lohnt das nicht mehr“.

Wer hilft oder passt sich an? Einige Betriebe stellen sich um: Der WM-Park am StrandGut Resort in St. Peter-Ording zeigt ab dem Viertelfinale weiter Spiele, und die Forstbaumschule in Kiel zeigt alle Spiele, die in den Dienstplan passen. Die Möbelhaus-Gastronomie in Bad Segeberg macht ebenfalls weiter. Der Branchenverband Dehoga sagt, die Erwartungen seien „vorsichtig optimistisch – auf jeden Fall realistisch“ gewesen, deshalb halte sich der Schaden in Grenzen. Außerdem laufen Trikots gut: Adidas und Intersport berichten von sehr guter Nachfrage nach dem blauen DFB-Auswärtstrikot.