Ein 54-jähriger Mann fuhr am Sonntagabend im Mühlviertel so schnell Motorrad, dass die Polizei ihm den Führerschein direkt abnahm.
Was ist passiert? Ein 54-jähriger Motorradfahrer ist am Sonntagabend durch St. Peter am Wimberg im Bezirk Rohrbach gerast. Im Ortsgebiet wurde er mit 110 km/h geblitzt – erlaubt sind dort nur 50 km/h. Auf einer Straße mit Tempolimit 70 km/h fuhr er laut Polizei 145 km/h, und auf einer Landstraße außerhalb des Ortes sogar 180 km/h. Die Polizei konnte ihn anhalten.
Wer hilft? Die Polizei hat in diesem Fall richtig reagiert: Sie hat das Motorrad gestoppt, sofort den Führerschein abgenommen und eine Anzeige erstattet. Solche Kontrollen gibt es in Österreich regelmäßig, weil zu schnelles Fahren eine der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle ist, besonders auf Motorrädern. Auch Verkehrsclubs und Behörden warnen jedes Jahr vor den Risiken.
Was kannst du tun? Wenn du selbst Motorrad oder Moped fährst oder bald den Führerschein machen willst: Halte dich immer an die Tempolimits. Zu schnelles Fahren gefährdet dich selbst und andere. Wenn du als Beifahrer in ein Auto oder auf ein Motorrad steigst, das zu schnell unterwegs ist, sag laut Stopp. Sicherheit geht immer vor Tempo.
