Ein Gericht in Hamburg hat einen Mann verurteilt, der vor 43 Jahren eine Transperson erschossen hat – gelöst wurde der Fall durch die Hartnäckigkeit einer Polizistin.

Stell dir vor, ein Verbrechen bleibt über 40 Jahre lang ungeklärt. Genau das ist in Hamburg passiert. 1983 wurde eine 41-jährige Transperson in ihrem Wohnwagen getötet. Der Täter war damals 18 Jahre alt und flüchtete mit Geld und Wertsachen. Lange wusste niemand, wer es war.

Erst eine Kriminalbeamtin hat den Fall 2025 noch einmal ganz neu aufgerollt. Sie fand eine alte DNA-Spur an einer Zigarettenkippe, die der Täter im Auto des Opfers hinterlassen hatte. Diese Spur führte die Polizei zu einem heute 62-jährigen Mann. Das Gericht verurteilte ihn nun zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren und drei Monaten. Die Richterin sagte zu ihm: "Sie sind der Mörder – es passt alles zusammen."