Eine junge Frau hat bei der Arbeit in Oberösterreich ein Paket geöffnet und statt Flugzeug-Teile menschliche Körperteile gefunden.
Was ist passiert? Eine 30-jährige Mitarbeiterin des Flugzeugbauers FACC im Innviertel hat am Montag eine Lieferung aus den USA ausgepackt. Eigentlich hätte sie eine Kühlbox mit Bauteilen aus Faserverbundstoff erwarten sollen. Stattdessen lagen in acht Kühlpaketen menschliche Torsos. Solche Körperspenden werden oft an Unis oder Labore geschickt, damit Forschende daran lernen. In diesem Fall war die Sendung aber für ein Labor in Deutschland gedacht und wurde am Flughafen München mit der FACC-Lieferung verwechselt. Die Frau erschrak sehr und informierte sofort ihre Vorgesetzten.
Wer hilft? Die Vorgesetzten haben die Polizei gerufen. Die Landespolizeidirektion hat den Fall geprüft und gesagt: alles okay, die Pakete werden weitergeleitet. FACC hat inzwischen auch die richtige Lieferung bekommen. Für die Mitarbeiterin war es ein Schock. Unternehmen sind eigentlich verpflichtet, Beschäftigten in solchen Momenten Hilfe anzubieten, zum Beispiel durch Gespräche oder eine betriebsärztliche Betreuung.
